“Weniger Referendare, weniger Schulämter: Das Kultusministerium will massiv bei der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sparen. Der Frankfurter Rundschau liegt ein Papier vor, das die Einsparpläne detailliert beschreibt.” Den Artikel der FR können Sie hier lesen.

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Es gibt sicherlich Posten im Bildungsetat, die überprüft werden sollten.
Das Geld muss mitunter innerhalb des Etats umverteilt werden. In den nächsten Jahren wird es viele Veränderungen an Hessens Schulen geben. Hier seien insbesondere Inklusion, Bildungsstandards und selbstständige Schule genannt.
Ich glaube nicht, dass am Bildungsetat gespart werden sollte. Schulen müssen aus welche Gründen auch immer mehr Aufgaben übernehmen, die früher Elternhäuser übernommen haben. Das alles kostet Geld.
Diese Entwicklung wird von der Politik und der Wirtschaft forciert. In dieser Situation ist der Verweis auf den demographischen Wandel nicht statthaft. Sparen im Bildungsetat kann nur bedeuten, die frei gewordenen Mittel innerhalb des Bildungsetats sinnvoller zu nutzen.
Ist es eine Lösung, an der Lehrerfortbildung zu sparen? Brauchen wir nicht mehr qualifizierte Lehrer?
Karl-Wilhelm Heselmann