Darmstadt
30 Jun
Den offenen Brief können Sie hier herunterladen.
Zitat offener Brief
Sie werden im Darmstädter Echo (vom 23.06.) zitiert mit dem Satz: “Maßgeblich bleibt auch in Zukunft die Zugehörigkeit zur jeweiligen Gebietskörperschaft.” Wenn diese Aussage auch für den Landkreis gelten soll, dann frage ich mich, was noch der Grund für einen gemeinsamen SEP sein könnte.
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Anmerkung :
Das sehe ich auch so. Also doch eine Umlenkung Darmstädter Schüler in den Lankreis
Zitat offener Brief
“Die Bildung eines ’schulpolitischen Zweckverbandes’ schließen Sie aus.”
Für mich ist der Schulverband, gemäß Â§ 140 HSchG, eine Perspektive, die in einer gemeinsamen Schulträgerschaft von Stadt und Landkreis münden könnte.
Anmerkung.
Jetzt wissen wir, wo die Reise hingehen soll. Darmstädter Schüler sollen mittelfristig in den Landkreis umgelenkt werden.
Zitat offener Brief
“… dies vor allem wegen Ihrer Befürchtung, dass sonst der Zugang Darmstädter Kinder zu den Darmstädter Gymnasien vermeintlich behinderte würde?”
Anmerkung
Sehr geehrete Herr Fleischmann, ihre Aussagen widersprechen sich. Wenn Lankreiskinder Schule in Darmstadt besuchen, müssen gegebenenfalls Darmstädter Schüler umgelenkt werden. Dies gilt übrigens nicht nur für Darmstadts Gymnasie.
Die Schülerzahlen steigen.
Wie Sie in Ihrem Brief richtig bemerken, gibt es sonst keinen Grund für einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan.
Diese Entwicklung wurde bisher von viele Politikern bestritten. Jetzt wissen wir, über was wir reden. Darmstädter Kinder werden bei einem gemeinsamen Schulentwicklungsplan zum Teil in den Landkreis umgelenkt. Die gilt im Besonderen für die nördlichen uns südlichen Stadtteile. Nochmals: dies würde nicht nur Gymnasien betreffen. Ich habe auf Nachfragen immer nur ausweichende Antworten bekommen. Schön, dass wir jetzt mehr wissen. Politiker sollten in der Schulpolitik nicht gegen den Elternwillen arbeiten. Eltern müssen von den Vorhaben überzeugt werden.
Dies ist keine Frage von politischen Mehrheiten. Falls man die Absicht hatte, Gesamtschulen zu stärken, muss ich feststellen, dass das Gegenteil in Darmstadt erreicht wurde. Das wird sicherlich nicht jedem Schüler gut tun.
Karl-Wilhelm Heselmann
Ein Kommentar for "Schulentwicklungsplan / Die Katze ist aus dem Sack/ Offener Brief von Fleischmann an Molter"
> Darmstädter Schüler sollen
> mittelfristig in den Landkreis umgelenkt werden.
Genau das ist der Knackpunkt bei den Fleischmann-Plänen.
Ansonsten würde er nicht so vehement auf Planungsgrenzen bestehen, die ja angeblich überhaupt keine konkreten Folgen für die Betroffenen haben sollen (d.h. überflüssig wären).
Es ist ja ganz prima, wenn Darmstädter Schüler freiwillig auf eine Schule im Landkreis gehen. Es gibt ja bereits so Fälle (Wixhäuser an die Hessenwaldschule, Eberstädter ins Schuldorf), ganz ohne gemeinsamen Plan.
Aber wenn nun z. B. Arheilger und Kranichsteiner von Weiterstadt “versorgt” werden sollen, ist das hanebüchen.
> Politiker sollten in der Schulpolitik nicht gegen den
> Elternwillen arbeiten.
Exakt.
Aufgabe der Schulpolitik muß es sein, daß Angebot bestmöglichst an die Nachfrage anzupassen.
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